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Pressemitteilung

Berlin, 27. September 2011

ESMT stellt umfassendes Simulationsmodell für Elektromobilität vor

  •     Modell untersucht Auswirkungen von Veränderungen externer Faktoren und politischer Entscheidungen auf die Durchsetzung verschiedener Technologien
  •     Referenzszenario zeigt: 15% der deutschen Fahrzeugflotte mit Netzanbindung in 2030


ESMT European School of Management and Technology entwickelt seit Anfang 2010 das Marktmodell Elektromobilität (MMEM) in einem vom Bundesministerium für Umwelt (BMU) geförderten Forschungsprojekt. Das Modell wurde heute öffentlich vorgestellt. Es simuliert die Auswirkungen unterschiedlicher Rahmenbedingungen, wie Marktanreize, Steuern, Subventionen der Infrastruktur, verschiedene Formen der Netzintegration etc., und kann gleichzeitig die Folgen von Veränderungen externer Faktoren, wie z.B. Ölpreis und Batteriekostendegression, darstellen.

Das Simulationsmodell zeigt zudem die Marktdurchdringung verschiedener Antriebstechnologien (Benzin, Diesel, Hybrid, Plug-in-Hybrid, Range Extender, Batteriefahrzeug, Gasfahrzeuge, E85 und Brennstoffzelle) für die deutsche Personenfahrzeugflotte bis 2050. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung der Elektromobilität.

Noch gibt es in Deutschland mehr Ladesäulen als Elektrofahrzeuge. Wie das Referenzszenario des Modells jedoch zeigt, können auch ohne Eingriffe der Politik und unter Beibehaltung des avisierten Flottenemissionsstandards von 95g/km im Jahr 2030 6 Millionen oder 15% Elektrofahrzeuge als Plug-in-Hybride, Range Extender oder Batteriefahrzeuge auf dem Markt sein. Dabei können sowohl Fahrzeugkäufer als auch deutsche Hersteller von effizienteren und damit hochwertigeren Fahrzeugen profitieren. Der Ergebnisbericht ist zusammen mit einer „web light“ – Version des Simulationsmodells unter www.mmem.eu zu finden.

"Das Modell hilft, die Folgen politischer Rahmensetzungen für Elektromobilität über die Zeit zu verfolgen und ihre Auswirkungen auf Bürger, Unternehmen, den Staatshaushalt und die Umwelt zu beziffern", erklärt Projektleiter Michael Holtermann. "Überrascht haben uns die großen Neben- und Wechselwirkungen von politischen Eingriffen in den Markt".

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Über die ESMT

Die ESMT European School of Management and Technology ist eine internationale Business School, die im Oktober 2002 auf Initiative von 25 führenden globalen Unternehmen und Verbänden gegründet wurde. Ihr Angebot umfasst neben englischsprachigen Vollzeit- und berufsbegleitenden Executive-MBA-Studiengängen auch Management-Weiterbildung auf Englisch und Deutsch. Die ESMT konzentriert sich auf drei Schwerpunkte: Leadership und gesellschaftliche Verantwortung, europäische Wettbewerbsfähigkeit und Technologiemanagement. Zusätzlich bietet die Business School eine interdisziplinäre Plattform zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Hauptsitz der ESMT ist in Berlin, USW Netzwerk unterrichtet die deutschsprachigen Weiterbildungsprogramme der Business School auf einem zweiten Campus in Schloss Gracht bei Köln. Die ESMT ist eine staatlich anerkannte private wissenschaftliche Hochschule, die mit ihrem Angebot von AACSB, AMBA und FIBAA akkreditiert ist.